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Häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns Patientinnen und Patienten am häufigsten stellen – nach Behandlung sortiert.

196 Fragen in 14 Kategorien

Ästhetische Zahnmedizin - Bleaching und Veneers

Zur Behandlung

Professionell durchgeführtes Bleaching ist bei gesunden Zähnen und Zahnfleisch unbedenklich. In unseren Praxen in Bern und Köniz sorgen wir dafür, dass die Behandlung schonend durchgeführt wird und Ihre Zahngesundheit nicht beeinträchtigt wird.

Die Haltbarkeit hängt von Ihren Lebensgewohnheiten ab. Verfärbende Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak können das Ergebnis schneller beeinträchtigen. Mit regelmässiger Zahnpflege und professioneller Dentalhygiene in Bern oder Köniz halten die Resultate deutlich länger.

Das hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab:

  • Home-Bleaching: Flexibel, kontrollierbar und ideal für eine schrittweise Aufhellung zu Hause.
  • In-Office-Bleaching: Schnelle Ergebnisse in einer einzigen Sitzung in unseren Praxen in Bern oder Köniz, perfekt für kurzfristige Anlässe.

Nein, Bleaching wirkt nur auf natürliche Zahnsubstanz. Füllungen, Kronen oder Veneers behalten ihre ursprüngliche Farbe. Bei Bedarf können wir nach dem Bleaching Anpassungen vornehmen, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen.

  • Vermeiden Sie für 48 Stunden färbende Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak.
  • Verwenden Sie die von uns empfohlenen Pflegeprodukte, um das Ergebnis zu stabilisieren.
  • Achten Sie auf eine gründliche Mundhygiene.

Ja, bei leichten Verfärbungen können eine professionelle Zahnreinigung in unseren Praxen in Bern oder Köniz oder polierende Zahnpasten ausreichen. Für stärkere Verfärbungen oder strukturelle Probleme bieten wir auch Veneers an.

Vor dem Bleaching prüfen wir in Bern oder Köniz, ob Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund sind. Eventuelle Karies oder Zahnfleischerkrankungen müssen vor der Behandlung behandelt werden.

Bleaching ist nicht für jeden geeignet, z. B. für schwangere oder stillende Frauen, Kinder und Jugendliche sowie bei unbehandelten Zahnerkrankungen. Wir beraten Sie gerne individuell in unseren Zahnarztpraxen in Bern und Köniz.

Zahnersatz & Implantate

Zur Behandlung

Eine Zahnbrücke ist ideal, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und die angrenzenden Zähne stabil genug sind, um als Pfeiler zu dienen. Besonders wenn Implantate keine Option sind, stellt sie eine bewährte Alternative dar.

Die Brücke wird an den benachbarten Pfeilerzähnen verankert, die zuvor präpariert und mit Kronen versehen werden. Alternativ kann sie auf Implantaten befestigt werden, falls keine stabilen Pfeilerzähne vorhanden sind.

Ja, Zahnbrücken bieten eine stabile Kaufläche. Direkt nach dem Einsetzen sollten Sie jedoch harte oder klebrige Speisen für einige Tage vermeiden.

Für eine lange Haltbarkeit empfehlen wir regelmässiges Zähneputzen und die Nutzung von Zahnseide, spezielle Interdentalbürsten oder Brücken-Floss zur Reinigung unter der Brücke sowie regelmässige Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen in unseren Praxen in Bern und Köniz.

Ja, wie natürliche Zähne kann eine Zahnbrücke durch starke Belastung, etwa Kauen auf harten Gegenständen, Schaden nehmen. Eine sorgfältige Pflege erhöht ihre Lebensdauer.

Mit guter Pflege und regelmässigen Kontrollen kann eine Zahnbrücke 10 bis 15 Jahre oder länger halten.

Zahnbrücken werden aus Vollkeramik, Metall-Keramik oder Edelmetall gefertigt. Die Wahl hängt von der Position der Brücke, Ihren ästhetischen Ansprüchen und funktionalen Anforderungen ab.

Ja, sollte sie nicht mehr optimal sitzen oder beschädigt sein, kann sie erneuert werden. Unsere Zahnärzte in Bern und Köniz prüfen vorab, ob die Pfeilerzähne weiterhin stabil sind.

In der Regel sind zwei bis drei Termine erforderlich: Beim ersten wird die Zahnsituation untersucht und ein Abdruck genommen. Beim zweiten Termin wird die Brücke angepasst und eingesetzt.

Eine Zahnbrücke bietet fast die gleiche Funktionalität wie natürliche Zähne. Anfangs kann es etwas Zeit brauchen, sich daran zu gewöhnen. Mit guter Pflege und regelmässigen Kontrollen gibt es jedoch langfristig kaum Einschränkungen.

Die Anpassung erfolgt meist innerhalb weniger Tage. Anfangs können leichte Empfindlichkeiten gegenüber heissen oder kalten Speisen auftreten, die jedoch schnell nachlassen.

Zahnkronen aus Keramik oder Metall-Keramik sind farbstabil. Jedoch können sich die natürlichen Nachbarzähne mit der Zeit verfärben, wodurch der Farbkontrast verändert werden kann. Regelmässige Zahnreinigungen helfen, dies zu verhindern.

In seltenen Fällen kann sich eine Zahnkrone lösen, beispielsweise durch starken Druck oder eine unzureichende Haftung des Klebers. Falls dies geschieht, sollte die Krone schnellstmöglich in unseren Zahnarztpraxen in Bern oder Köniz wieder befestigt werden.

Schmerzen unter der Krone können auf eine Kariesbildung, eine Entzündung oder Probleme mit dem Zahnnerv hinweisen. Vereinbaren Sie in diesem Fall umgehend einen Kontrolltermin in unseren Praxen in Bern oder Köniz.

Zahnkronen werden individuell gefertigt, um perfekt zu Ihrem Zahn und Biss zu passen. Nach der Zahnpräparation wird ein Abdruck genommen, und die Krone wird im Labor hergestellt.

Ja, kleinere Anpassungen wie die Bisshöhe können direkt in unseren Praxen in Bern oder Köniz vorgenommen werden. Grössere Korrekturen erfordern unter Umständen eine Neuanfertigung.

Zahnkronen sind sehr belastbar und halten hohen Kaukräften stand. Besonders Metall-Keramik- und Goldkronen sind extrem robust.

Abhängig vom Zahnschaden können Teilkronen, Onlays oder Zahnfüllungen eine Alternative sein. Unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte in Bern und Köniz beraten Sie gerne zu Ihrer optimalen Lösung.

Eine provisorische Krone dient als Übergangslösung, während die endgültige Krone angefertigt wird. Sie schützt den Zahn und ermöglicht uneingeschränktes Kauen und Sprechen.

Implantologie

Zur Behandlung

Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Auf Wunsch bieten wir an beiden Standorten zusätzliche Möglichkeiten zur Beruhigung an. Nach dem Eingriff lassen sich allfällige Beschwerden gut mit gängigen Schmerzmitteln lindern.

Bei sorgfältiger Planung, fachgerechtem Eingriff und guter Mundhygiene haben Zahnimplantate eine sehr lange Lebensdauer und können viele Jahre bis Jahrzehnte zuverlässig funktionieren.

Nicht zwingend. Dank moderner Verfahren wie All-on-X® und 3D-gestützter Planung kommen viele Versorgungen ohne aufwendigen Knochenaufbau aus. Ob in Ihrem Fall ein Aufbau nötig ist, klären wir bei der individuellen Beratung in Bern oder Köniz.

Mit der All-on-X®-Methode kann ein ganzer Zahnbogen bereits am Tag des Eingriffs mit einer festsitzenden Brücke versorgt werden. So sind Sie meist sofort wieder voll funktionsfähig, ohne lange Übergangsphase mit Provisorien.

Prophylaxe & Dentalhygiene

Zur Behandlung

Die Prophylaxe umfasst alle vorbeugenden Massnahmen wie Beratung, Kontrolluntersuchungen und Früherkennung. Die professionelle Zahnreinigung ist ein essenzieller Bestandteil und sorgt für eine gründliche Reinigung.

Ja! Gerade Kinder mit Zahnspangen oder erhöhtem Kariesrisiko profitieren von regelmässigen Reinigungen. Unser Team in Bern und Köniz geht besonders einfühlsam auf junge Patientinnen und Patienten ein.

Ja, durch regelmässige Entfernung von Plaque und Bakterien wird das Risiko für Entzündungen deutlich reduziert.

Ja, denn Implantate und Prothesen erfordern eine besonders gründliche Hygiene. Wir bieten spezielle Reinigungen für Implantat-Trägerinnen und -Träger an.

In der Regel 45 bis 60 Minuten, je nach individuellem Bedarf.

Ja, allerdings sollten stark färbende Lebensmittel wie Kaffee oder Rotwein für ca. eine Stunde vermieden werden.

Eine gute Mundhygiene mit regelmässigem Zähneputzen, Zahnseide und Interdentalbürsten ist wichtig, ersetzt aber die professionelle Reinigung nicht vollständig. Alternativen wie Ölziehen, antibakterielle Mundspülungen oder spezielle Zahnpasten können unterstützend wirken.

Ja, sie entfernt oberflächliche Verfärbungen. Für eine intensivere Aufhellung empfehlen wir ein Bleaching.

Das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen steigt erheblich. Unbehandelt kann dies zu Zahnverlust führen. Langfristig können auch grössere zahnmedizinische Behandlungen notwendig werden, die kostenintensiver und zeitaufwendiger sind.

Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich, verwenden Sie Zahnseide oder Interdentalbürsten, nutzen Sie antibakterielle Mundspülungen und eine fluoridhaltige Zahnpasta.

Zahninlays

Zur Behandlung

Ein Zahninlay ist immer dann sinnvoll, wenn der Zahnschaden zu gross für eine einfache Zahnfüllung, aber noch nicht umfangreich genug für eine Krone ist. Inlays kommen besonders nach der Entfernung alter Amalgamfüllungen oder bei tiefen Kariesläsionen zum Einsatz. Durch ihre hohe Passgenauigkeit sorgen sie für eine stabile und langlebige Wiederherstellung der Zahnstruktur.

Nach der gründlichen Entfernung der Karies wird der Zahn exakt vermessen – oft digital mit einem 3D-Scanner. Anschliessend wird das Inlay im zahntechnischen Labor individuell hergestellt. In einer zweiten Sitzung wird es präzise eingesetzt und dauerhaft verklebt. Diese Methode gewährleistet eine perfekte Passform und sorgt für einen dichten, bakteriendichten Abschluss, der den Zahn langfristig schützt.

Hochwertige Inlays aus Keramik oder Gold können je nach Pflege und Belastung 10 bis 20 Jahre oder länger halten. Eine regelmässige professionelle Zahnreinigung und gute Mundhygiene verlängern die Lebensdauer deutlich. Keramik-Inlays sind besonders farbstabil, während Gold-Inlays durch ihre aussergewöhnliche Haltbarkeit überzeugen.

Während eine Zahnfüllung direkt im Mund mit Komposit oder Amalgam modelliert wird, entstehen Inlays im Labor – passgenau, stabil und präzise. Dadurch bieten sie eine höhere Festigkeit, eine perfekte Anpassung an die Zahnform und eine deutlich längere Haltbarkeit. Wer auf Qualität und Ästhetik setzt, profitiert langfristig von einem individuell gefertigten Zahninlay.

Keramik-Inlays sind zahnfarben, biokompatibel und besonders verträglich. Sie verfärben sich kaum, sind metallfrei und lösen keine allergischen Reaktionen aus. Zudem reflektieren sie das Licht ähnlich wie natürliche Zähne, was ein ästhetisch harmonisches Gesamtbild schafft – ideal für den sichtbaren Front- und Seitenzahnbereich.

Ja – Gold-Inlays gelten als Klassiker unter den langlebigen Zahninlays. Sie sind extrem widerstandsfähig, temperaturstabil und ideal für stark beanspruchte Kauflächen im Backenzahnbereich. Besonders Patientinnen und Patienten, die eine nachhaltige und funktional belastbare Lösung bevorzugen, schätzen Gold-Inlays als dauerhaften Zahnersatz.

Hochwertige Inlays aus Gold oder Keramik sind farbstabil und behalten ihre natürliche Optik über viele Jahre. Komposit-Inlays können mit der Zeit leichte Verfärbungen zeigen, die sich durch eine professionelle Zahnreinigung problemlos entfernen lassen.

Pflegen Sie Ihre Inlays wie Ihre natürlichen Zähne: durch gründliches Zähneputzen, regelmässige Zahnseidenanwendung und professionelle Zahnreinigungen. So bleiben Passform, Glanz und Funktion Ihrer Zahninlays langfristig erhalten.

Kleinere Defekte am Inlay können häufig direkt in unseren Zahnarztpraxen in Bern oder Köniz repariert werden. Bei grösseren Schäden empfiehlt sich ein Ersatz, um Funktion und Dichtigkeit wiederherzustellen. Unser erfahrenes Team berät Sie individuell, welche Lösung in Ihrem Fall optimal ist.

Kieferorthopädie

Zur Behandlung

Aligner-Behandlungen liegen je nach Aufwand typischerweise zwischen rund CHF 3'000 und CHF 8'000. Leichte Einzelkorrekturen sind günstiger, umfassende Behandlungen beider Kiefer teurer. In Centrodent erhalten Sie nach dem ersten Scan einen fixen Kostenvoranschlag.

Die Schienen sind transparent und liegen eng an den Zähnen an, dadurch sind sie im Alltag und auf Fotos kaum wahrnehmbar. Vollständig «unsichtbar» sind sie bei genauem Hinsehen nicht, aber deutlich unauffälliger als feste Brackets.

In den ersten Tagen mit einer neuen Schiene ist ein leichtes Druckgefühl normal – ein Zeichen, dass sich die Zähne bewegen. Starke Schmerzen treten in der Regel nicht auf.

Für ein planmässiges Ergebnis sollten Aligner rund 20–22 Stunden täglich getragen und nur zum Essen sowie zur Zahnpflege herausgenommen werden.

Die Grundversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen bei Erwachsenen in der Regel nicht. Eine Zahn-Zusatzversicherung kann je nach Police einen Teil übernehmen; bei Kindern und Jugendlichen ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Beteiligung möglich. Details klären wir individuell.

Eine umfassende Behandlung mit fester Zahnspange liegt je nach Aufwand und System typischerweise zwischen rund CHF 5'000 und CHF 10'000. Metallbrackets sind meist günstiger als Keramik- oder selbstligierende Systeme. Den genauen Betrag erhalten Sie nach der Befundaufnahme.

Beide korrigieren gleich zuverlässig. Metallbrackets sind robuster und günstiger, zahnfarbene Keramikbrackets deutlich unauffälliger. Die Wahl hängt von Ästhetikwunsch, Befund und Budget ab.

Nach dem Einsetzen und nach dem Nachstellen des Drahts ist ein Druckgefühl für einige Tage normal. Reizstellen an Wange oder Lippe lassen sich mit Schutzwachs abmildern.

Sehr harte (z. B. Nussschalen, harte Krusten) und stark klebrige Speisen sollten gemieden werden, da sie Brackets lösen können. Ansonsten ist eine normale Ernährung möglich.

Gründliches Putzen nach jeder Mahlzeit, ergänzt durch Interdentalbürsten und ggf. Munddusche. Eine sorgfältige Pflege beugt Verfärbungen und Karies rund um die Brackets vor.

Ja – da sie auf der Zahninnenseite sitzen, sind sie von aussen im Gespräch und auf Fotos nicht zu sehen. Es ist die diskreteste feste Behandlungsvariante.

Linguale Systeme sind wegen der individuellen Anfertigung meist die aufwendigste Variante und liegen je nach Fall typischerweise über CHF 8'000. Den genauen Kostenvoranschlag erstellen wir nach der Befundaufnahme.

In den ersten Tagen kann ein leichtes Lispeln auftreten, weil die Zunge Kontakt zu den Brackets hat. Das legt sich bei den meisten Patient:innen innerhalb von ein bis zwei Wochen.

Sie eignen sich für viele, aber nicht alle Fälle. Bei sehr kurzen Zähnen oder bestimmten Bissverhältnissen kann eine andere Lösung sinnvoller sein – das prüfen wir individuell.

Eine erste Kontrolle beim Kieferorthopäden wird häufig um das 7. bis 9. Lebensjahr empfohlen. So lassen sich Fehlentwicklungen früh erkennen und – wenn nötig – im Wachstum sanft korrigieren.

Eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern erstreckt sich oft über mehrere Jahre und liegt je nach Aufwand typischerweise zwischen rund CHF 5'000 und CHF 15'000. Nach der Befundaufnahme erhalten Sie einen detaillierten Kostenplan.

Die Grundversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen nur in Ausnahmefällen (z. B. anerkannte Geburtsgebrechen über die IV). Viele Familien nutzen eine Zahn-Zusatzversicherung, die je nach Police einen Teil der Kosten übernimmt. Wir beraten Sie zu den Möglichkeiten.

Das hängt vom Befund ab. Wichtig ist die regelmässige Tragezeit gemäss unserer Anweisung – nur so wirkt die Spange zuverlässig. Bei guter Mitarbeit sind Ergebnisse oft innerhalb von ein bis zwei Jahren erreichbar.

Nein. Herausnehmbare Spangen eignen sich vor allem für die Wachstumslenkung und einfache Korrekturen. Ausgeprägte Fehlstellungen benötigen meist später eine feste Spange oder Aligner.

Funktionskieferorthopädie ist eine Behandlungsform, die das kindliche Wachstum nutzt, um Fehlstellungen der Kiefer zu korrigieren. Funktionelle Geräte steuern dabei die Lage von Ober- und Unterkiefer sowie die Muskelfunktion.

Am wirksamsten ist sie in der aktiven Wachstumsphase, meist zwischen etwa 8 und 13 Jahren. Der genaue Zeitpunkt wird individuell anhand von Zahnwechsel und Wachstum bestimmt.

Nicht immer. Häufig legt sie die Grundlage, indem sie das Kieferverhältnis korrigiert; die genaue Zahnstellung wird danach oft mit einer festen Spange oder Alignern optimiert.

Das hängt vom Gerätetyp ab. Viele funktionelle Geräte werden vor allem abends und nachts getragen. Entscheidend ist die konsequente Mitarbeit gemäss unserer Anleitung.

Weil Zähne dazu neigen, sich nach einer Korrektur zurückzubewegen. Der Retainer hält sie in der neuen Position und sichert so das Ergebnis der gesamten Behandlung.

Der feste Retainer ist unsichtbar und erfordert kein Mitdenken, braucht aber sorgfältige Pflege. Der herausnehmbare ist flexibel und einfach zu reinigen, wirkt aber nur bei regelmässigem Tragen. Häufig ist die Kombination die sicherste Lösung.

Für ein stabiles Ergebnis wird eine sehr langfristige Retention empfohlen. Herausnehmbare Retainer werden oft dauerhaft in reduzierter Frequenz (z. B. nachts) getragen; feste Retainer verbleiben meist über viele Jahre.

Dann können sich die Zähne allmählich wieder verschieben und ein Teil des Behandlungserfolgs geht verloren. Eine erneute Korrektur wäre dann aufwendiger als das Tragen des Retainers.

Der Bereich rund um den Draht sollte gründlich mit Interdentalbürste und ggf. Zahnseide gereinigt werden, um Zahnstein und Belag vorzubeugen. Bei den Kontrollterminen prüfen wir den Sitz.

Ja. Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen, solange Zähne und Zahnfleisch gesund sind. Viele Erwachsene korrigieren Fehlstellungen aus ästhetischen und gesundheitlichen Gründen.

Am diskretesten sind Aligner und linguale (innenliegende) Brackets; auch zahnfarbene Keramikbrackets sind deutlich unauffälliger als Metall. Welche Lösung passt, hängt vom Befund ab.

Je nach Ausgangslage meist zwischen 6 und 24 Monaten. Leichte Korrekturen gehen schneller, umfassende Behandlungen dauern länger.

Je nach Methode und Aufwand liegen die Kosten typischerweise zwischen rund CHF 3'000 und über CHF 8'000. Die Grundversicherung übernimmt bei Erwachsenen in der Regel nichts; eine Zahn-Zusatzversicherung kann je nach Police beteiligt sein.

Häufig ja – vorhandener Zahnersatz wird in die Planung einbezogen. Implantate lassen sich zwar nicht bewegen, die übrigen Zähne aber schon. Das prüfen wir individuell.

Feste Spangen werden häufig ab etwa 11–13 Jahren eingesetzt, wenn die meisten bleibenden Zähne da sind. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem individuellen Zahnwechsel.

Aligner sind unauffällig und herausnehmbar, setzen aber Disziplin voraus. Feste Spangen wirken rund um die Uhr, unabhängig von der Mitarbeit. Bei komplexen Fehlstellungen ist die feste Spange oft die zuverlässigere Wahl.

In der Regel 12–24 Monate, je nach Ausgangslage. Danach folgt die Stabilisierungsphase mit einem Retainer.

Je nach Methode und Aufwand meist zwischen rund CHF 5'000 und CHF 10'000. Die Grundversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen nur in Ausnahmefällen; viele Familien nutzen eine Zahn-Zusatzversicherung.

Ja. Bei Kontaktsport empfiehlt sich ein Mundschutz. Beim Spielen von Blasinstrumenten gibt es anfangs eine kurze Umgewöhnung, die sich meist rasch legt.

Invisalign & Retainer

Zur Behandlung

Aligner sind transparente, herausnehmbare Zahnschienen, die Zahnfehlstellungen sanft und schrittweise korrigieren. Sie sind eine diskrete Alternative zu festen Zahnspangen und bieten maximalen Komfort im Alltag.

Die Zähne werden durch eine Serie individuell angefertigter Aligner nach und nach in die gewünschte Position bewegt. Alle 1–2 Wochen wird ein neuer Aligner eingesetzt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist – meist deutlich schneller als bei einer herkömmlichen Zahnspange.

Aligner sind ideal für Jugendliche und Erwachsene mit leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen wie Engständen, Lücken oder gedrehten Zähnen. Bei komplexeren Fällen beraten wir Sie gerne, ob Invisalign oder eine klassische Zahnspange besser geeignet ist.

Die Behandlungsdauer hängt von der individuellen Zahnsituation ab, beträgt aber meist 6 bis 18 Monate. Bereits nach wenigen Wochen sind erste Erfolge mit Ihrer durchsichtigen Zahnspange sichtbar.

Für ein optimales Ergebnis sollten die Schienen mindestens 22 Stunden pro Tag getragen werden. Zum Essen, Trinken (ausser Wasser) und Zähneputzen können sie herausgenommen werden.

Aligner üben sanften Druck auf die Zähne aus, was in den ersten Tagen nach einem Schienenwechsel zu einem leichten Spannungsgefühl führen kann. Schmerzen sind in der Regel minimal und klingen schnell ab. Viele Patienten empfinden Invisalign als deutlich angenehmer als herkömmliche Zahnspangen.

Zum Essen und Trinken (ausser Wasser) sollte die durchsichtige Zahnspange herausgenommen werden, um Verfärbungen und Schäden zu vermeiden. Nach dem Essen sollten die Zähne gereinigt werden, bevor die Zahnschienen wieder eingesetzt werden.

Aligner sollten täglich mit einer weichen Zahnbürste und klarem Wasser gereinigt werden. Spezielle Reinigungstabletten können zusätzlich verwendet werden, um Ablagerungen zu vermeiden und die durchsichtige Zahnspange hygienisch sauber zu halten.

Ihre Aussprache wird kaum beeinträchtigt. Nach kurzer Eingewöhnung können Sie wieder klar und deutlich sprechen; die meisten Patienten haben sich innerhalb weniger Tage völlig an ihre Aligner gewöhnt. Sollten Sie dennoch Unsicherheiten spüren, stehen wir Ihnen in unseren Praxen in Bern und Köniz jederzeit zur Seite.

Dank moderner Technologie und effizienter Planung können wir die Behandlung heute deutlich kostengünstiger anbieten, als viele vermuten. Die Kosten hängen von der individuellen Zahnstellung und der Dauer der Behandlung ab. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch erklären wir Ihnen transparent alle Optionen. Oft ist Invisalign sogar günstiger als eine herkömmliche Zahnspange – und definitiv bequemer.

Ein Retainer ist eine Haltespange oder ein dünner Draht, der nach einer kieferorthopädischen Behandlung getragen wird, um die Zähne in ihrer neuen Position zu stabilisieren und ein Verschieben zu verhindern.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung haben die Zähne die Tendenz, in ihre ursprüngliche Position zurückzuwandern. Ein Retainer sorgt dafür, dass Ihr schönes Lächeln langfristig erhalten bleibt.

Die empfohlene Tragedauer hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Festsitzende Retainer sollten idealerweise lebenslang getragen werden, während herausnehmbare Retainer oft über mehrere Jahre (meist nachts) getragen werden sollten.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist der festsitzende Retainer kaum spürbar. Er stört weder beim Sprechen noch beim Essen.

Festsitzender Retainer: regelmässige Zahnreinigung mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Herausnehmbarer Retainer: tägliches Reinigen mit einer Zahnbürste und lauwarmem Wasser, gelegentlich mit Reinigungstabletten.

Ja. Ein festsitzender Retainer kann sich lösen oder verbiegen, während herausnehmbare Retainer durch starke Hitze oder unsachgemässe Reinigung beschädigt werden können. Falls Ihr Retainer defekt ist, sollten Sie schnellstmöglich einen Termin in unseren Zahnarztpraxen in Bern oder Köniz vereinbaren.

Kinderzahnarzt & Kinderzahnmedizin

Zur Behandlung

Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne. Gehen sie zu früh verloren, kann dies zu Fehlstellungen führen. Zudem sind sie wichtig für die Sprachentwicklung und das Kauen.

Die Zahnpflege beginnt mit dem ersten Zahn! Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste und fluoridhaltige Kinderzahnpasta. Flaschenkaries vermeiden Sie, indem Ihr Kind nicht mit der Flasche einschläft.

Ab ca. 3 Jahren, wenn es die Bürste sicher führen kann. Elektrische Zahnbürsten reinigen oft effektiver und sind durch Timer und Designs besonders motivierend für Kinder.

Milchzähne sollten nicht wieder eingesetzt werden, um den Keim des bleibenden Zahns nicht zu schädigen. Lassen Sie Ihr Kind dennoch von einem Zahnarzt untersuchen, um mögliche Folgen zu vermeiden.

✔ Zahnspangenbürsten oder Interdentalbürsten bei festen Zahnspangen.✔ Fluoridhaltige Zahnpasta, um den Zahnschmelz zu stärken.✔ Mundspülungen, um schwer erreichbare Stellen zu reinigen.

Ja! Eine unbehandelte Karies kann Infektionen verursachen, die auch den bleibenden Zahn schädigen.

Sobald die Zähne enger zusammenstehen, sollten Kinder ab etwa 6 Jahren beginnen, Zahnseide zu benutzen. Für Jugendliche ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten besonders wichtig – vor allem, wenn sie eine Zahnspange tragen. So lassen sich Karies und Entzündungen effektiv vermeiden.

Ja, sie fördern die Speichelproduktion und hemmen Kariesbakterien. Sie ersetzen aber kein Zähneputzen!

✔ Frühzeitig einen Kennenlerntermin vereinbaren.✔ Positive Sprache verwenden – keine negativen Begriffe!✔ Kindgerechte Erklärungen und spielerische Herangehensweise nutzen.

In dieser Zeit entstehen oft Fehlstellungen, Karies oder Entzündungen – regelmässige Besuche ermöglichen eine frühzeitige Behandlung.

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für starke Zähne. Wenig Zucker und viel Kalzium unterstützen die Zahngesundheit und stärken den Zahnschmelz. Zudem regen Obst und Gemüse die Speichelproduktion an, die dabei hilft, schädliche Bakterien im Mund zu reduzieren.

Ja, wenn es unbehandelt bleibt, kann es den Zahnschmelz abnutzen und Kiefergelenksschmerzen verursachen. Eine speziell angepasste Schiene kann helfen, den Abrieb zu verringern und Beschwerden zu lindern.

Ja, unsere Zahnarztpraxen in Bern und Köniz bieten Prophylaxe-Programme an, die auf Kinder und Jugendliche abgestimmt sind. Dazu gehören Zahnputztrainings, Fluoridierungen und Fissurenversiegelungen, um die Zähne optimal zu schützen.

Der Zahnarzt begleitet die Behandlung, indem er die Zahngesundheit regelmässig kontrolliert. Er hilft dabei, Zähne und kieferorthopädische Apparaturen richtig zu pflegen und sorgt dafür, dass keine Karies oder Zahnfleischentzündungen entstehen.

Ab etwa 6 bis 8 Jahren können Kinder ihre Zähne alleine putzen. Dennoch ist es bis ins Teenageralter sinnvoll, das Zähneputzen gelegentlich zu überprüfen, um sicherzugehen, dass alle Bereiche gründlich gereinigt werden.

Oralchirurgie

Zur Behandlung
  • Vor dem Eingriff sollten Sie ausreichend essen und trinken, sofern keine Vollnarkose geplant ist.
  • Informieren Sie Ihren Zahnarzt über eingenommene Medikamente, Allergien oder Vorerkrankungen.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Begleitperson mit, falls eine Sedierung oder Vollnarkose erfolgt.
  • Stark beschädigte oder tief abgebrochene Zähne
  • Verlagerte oder retinierte Zähne, die im Kiefer eingeschlossen sind
  • Zysten oder Tumore, die mit einem Zahn verbunden sind
  • Platzmangel im Kiefer, beispielsweise durch Weisheitszähne

Regelmässige Zahnarztbesuche und frühzeitige Behandlungen helfen, komplizierte Zahnprobleme zu vermeiden. Alternativen wie Wurzelkanaltherapien oder andere zahnerhaltende Massnahmen können in manchen Fällen eine Extraktion verhindern.

Unsere Zahnarztpraxen in Bern und Köniz bieten verschiedene Beruhigungsmethoden wie Lachgas, Sedierung oder Vollnarkose, um Ihnen eine entspannte Behandlung zu ermöglichen. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und Anliegen.

Nach einer einfachen Zahnentfernung können die meisten Patienten am nächsten Tag wieder arbeiten. Bei komplexeren Eingriffen empfehlen wir jedoch, ein bis zwei Tage zu ruhen, um die Heilung zu fördern.

Ein Kontrolltermin nach etwa einer Woche wird empfohlen, um den Heilungsprozess zu überprüfen und gegebenenfalls Fäden zu entfernen.

Leichte Schmerzen sind normal und können mit rezeptfreien Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gelindert werden. Sollten starke oder anhaltende Beschwerden auftreten, vereinbaren Sie bitte einen Kontrolltermin.

Die oberflächliche Heilung der Wunde dauert etwa 1 bis 2 Wochen. Der Kieferknochen benötigt jedoch mehrere Monate, um sich vollständig zu regenerieren.

In den ersten 48 Stunden nach dem Eingriff sollten Sie sportliche Aktivitäten vermeiden, um Blutungen und Schwellungen vorzubeugen. Danach können Sie leichte Bewegung langsam wieder aufnehmen.

Die Behandlung erfolgt unter Betäubung und ist daher schmerzfrei. Nach dem Eingriff können leichte Beschwerden auftreten, die mit Schmerzmitteln gut kontrollierbar sind.

Zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr, da die Wurzeln noch nicht vollständig ausgebildet sind und die Heilung schneller erfolgt.

Die Wunde verheilt in etwa 1 bis 2 Wochen, die vollständige Regeneration des Kieferknochens kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

  • Körperliche Anstrengung und Rauchen in den ersten Tagen vermeiden.
  • Die Wange kühlen, um Schwellungen zu reduzieren.
  • Heisse, scharfe oder feste Speisen für einige Tage meiden.

Komplikationen wie Nachblutungen, Schwellungen oder Infektionen sind selten. Eine gute Nachsorge minimiert diese Risiken.

Ja, oft ist eine Entfernung aller Weisheitszähne in einer Sitzung sinnvoll, insbesondere bei einer Behandlung unter Vollnarkose.

Antibiotika werden nur verordnet, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht oder bereits eine Entzündung vorliegt.

Wird eine Zyste nicht entfernt, kann sie weiterwachsen und den Kieferknochen, Zähne oder das Weichgewebe schädigen. In schweren Fällen kann es zu Infektionen, Zahnlockerungen oder Knochenschwund kommen.

Manche Zysten bleiben klein und verursachen kaum Beschwerden, während andere über Monate oder Jahre hinweg stark wachsen und den Kieferknochen beeinträchtigen.

Nein, Kieferzysten bilden sich in der Regel nicht von selbst zurück. Eine Entfernung ist erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden.

  • Druckgefühl oder Schwellung im Kiefer
  • Veränderungen an benachbarten Zähnen (z. B. Lockerungen)
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln
  • Schmerzen beim Kauen

Häufig werden Zysten zufällig auf Röntgenbildern entdeckt. Für eine genaue Diagnostik kann ein 3D-Röntgen (DVT) angefertigt werden, um Grösse und Lage der Zyste besser beurteilen zu können.

  • Radikuläre Zysten – entstehen durch chronische Entzündungen an der Wurzelspitze eines Zahns.
  • Follikuläre Zysten – bilden sich um retinierte oder verlagerte Zähne, z. B. Weisheitszähne.
  • Keratozysten – haben ein erhöhtes Rückfallrisiko und müssen besonders sorgfältig entfernt werden.
  • Lokale Betäubung oder Sedierung sorgt für eine schmerzfreie Behandlung.
  • Die Zyste wird vollständig entfernt, um ein erneutes Wachstum zu verhindern.
  • Falls erforderlich, wird der Kieferknochen mit Knochenersatzmaterial stabilisiert.

Ja, insbesondere wenn es sich um angeborene Zysten oder um solche handelt, die durch verlagerte Zähne verursacht werden.

Die Schleimhaut heilt in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Die vollständige Regeneration des Kieferknochens kann jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Ja, nach der vollständigen Heilung kann eine Implantation durchgeführt werden. Falls notwendig, kann ein Knochenaufbau den Kieferknochen auf die Implantation vorbereiten.

Regelmässige Zahnarztbesuche und eine gründliche Mundhygiene reduzieren das Risiko. Auch das frühzeitige Entfernen verlagerter Zähne kann helfen.

Nur in seltenen Fällen, wenn die Zyste stark mit den umliegenden Zähnen verwachsen ist. Unser Ziel ist stets der Zahnerhalt.

Ja, die meisten Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. In komplexen Fällen wird die Behandlung individuell geplant.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen minimale Risiken wie Infektionen, Schwellungen oder Nachblutungen. Durch präzise Planung und sorgfältige Durchführung halten wir diese so gering wie möglich.

Durch regelmässige Nachsorgetermine und Kontrollröntgenbilder stellen wir sicher, dass die Heilung optimal verläuft und keine erneute Zystenbildung auftritt.

Parodontologie - Parodontitis

Zur Behandlung
  • Gingivitis: Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung, die durch gründliche Mundhygiene rückgängig gemacht werden kann.
  • Parodontitis: Eine fortschreitende Entzündung, die den Zahnhalteapparat (Zahnfleisch, Kieferknochen) betrifft und zu Zahnverlust führen kann.

Parodontitis kann gestoppt und kontrolliert werden – besonders wenn sie frühzeitig erkannt wird. Eine vollständige Heilung ist meist nur bei leichteren Formen möglich.

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Mundgeruch
  • Rückgang des Zahnfleischs
  • Lockerung der Zähne Regelmässige Zahnarztbesuche helfen, eine Parodontitis frühzeitig zu erkennen.

Ja, die auslösenden Bakterien können durch Speichelkontakt übertragen werden – etwa beim Küssen oder durch gemeinsames Nutzen von Besteck. Eine gute Mundhygiene minimiert das Risiko.

  • Gründliche Zahnpflege mit Bürste und Zahnseide
  • Regelmässige professionelle Zahnreinigungen
  • Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und Stress

Nach einer Parodontalbehandlung sind Kontrolltermine alle 3 bis 6 Monate wichtig, um ein erneutes Aufflammen der Entzündung zu vermeiden.

Ja, unbehandelte Parodontitis wird mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter:

  • Herz-Kreislauf-Probleme (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
  • Diabetes (erschwerte Blutzuckerregulation)
  • Schwangerschaftskomplikationen wie Frühgeburten
  • Gelenkerkrankungen (rheumatische Beschwerden)

Die Behandlung erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist schmerzfrei. Nach dem Eingriff können leichte Empfindlichkeiten auftreten, die jedoch rasch abklingen.

Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Behandlung. Vereinbaren Sie dafür einen Termin bei unseren Zahnarztpraxen in Bern und Köniz, um genaueres zu erfahren.

Dabei wird körpereigenes Gewebe – meist aus dem Gaumen – an Stellen mit Zahnfleischrückgang transplantiert. Dies schützt die Zähne vor weiteren Schäden und verbessert die Ästhetik.

Wurzelkanalbehandlung

Zur Behandlung

Nein, sie erfolgt unter lokaler Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Moderne Technologien sorgen für zusätzlichen Komfort.

Die Dauer hängt von der Anzahl der Wurzelkanäle und dem Zahnzustand ab. Meist dauert sie 1 bis 2 Stunden und kann in ein bis zwei Sitzungen abgeschlossen werden.

Je nach Aufwand liegen die Kosten meist zwischen CHF 600 und CHF 1'500. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie eine transparente Kostenaufklärung.

Die Infektion kann sich auf den Kieferknochen oder umliegendes Gewebe ausbreiten und zu Zahnverlust führen.

Bei guter Pflege kann ein wurzelbehandelter Zahn viele Jahre, oft sogar ein Leben lang, erhalten bleiben.

Ja, nach der Versorgung mit einer Krone oder Füllung wird der Zahn sowohl funktional als auch optisch wiederhergestellt.

In den meisten Fällen ist die einzige Alternative die Entfernung des Zahns. Ein Zahnerhalt wird jedoch immer bevorzugt.

Putzen Sie regelmässig die Zähne und verwenden Sie Zahnseide, halten Sie Ihre Kontrolltermine ein und vermeiden Sie sehr harte Lebensmittel, um Schäden zu verhindern.

In seltenen Fällen kann eine erneute Infektion auftreten. Dann können eine Revision oder eine Wurzelspitzenresektion erforderlich sein.

Radiologische Untersuchungen

Zur Behandlung

Dank moderner digitaler Sensoren ist die Strahlendosis äusserst gering und liegt deutlich unter der von herkömmlichen Filmaufnahmen. Wir röntgen ausschliesslich dann, wenn es medizinisch sinnvoll ist.

Eine DVT setzen wir bei komplexen Fragestellungen ein, etwa zur Planung von Implantaten, bei Wurzelkanalbehandlungen oder vor chirurgischen Eingriffen, wenn zweidimensionale Aufnahmen nicht ausreichen.

Ja. Die digitalen Bilder stehen unmittelbar nach der Aufnahme zur Verfügung und werden gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm besprochen.

Behandlung mit Lachgassedierung & Narkose

Zur Behandlung

Keine Sorge – das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch kann jederzeit individuell angepasst oder vollständig gestoppt werden. Die Wirkung klingt innerhalb weniger Minuten ab, sodass Sie schnell wieder klar und entspannt reagieren können.

Ja, Lachgas hat keine langfristigen Nebenwirkungen. Schon nach wenigen Minuten sind Sie wieder fit und können Ihren gewohnten Alltag problemlos fortsetzen.

Während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester, wird Lachgas nicht empfohlen. Falls Sie schwanger sind oder es planen, sprechen Sie mit uns über alternative Beruhigungsmethoden.

Falls Sie an einer schweren Atemwegserkrankung wie Asthma oder COPD leiden, sollten Sie vorab mit Ihrem Zahnarzt und einem Arzt klären, ob die Lachgassedierung für Sie geeignet ist.

Ja, gerade für kürzere Eingriffe ist Lachgas ideal, da es schnell wirkt und ebenso rasch wieder nachlässt. So können Sie entspannt behandelt werden und die Praxis kurze Zeit später ohne Einschränkungen verlassen.

Vollnarkose wird in der Regel für grössere Eingriffe eingesetzt. Falls Sie jedoch unter extremer Zahnarztangst leiden, kann sie in Ausnahmefällen auch für andere Behandlungen genutzt werden.

Die meisten Patienten fühlen sich nach ein paar Stunden wieder fit. Dennoch kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis der Körper die Narkose vollständig abgebaut hat. In dieser Zeit sollten Sie weder Auto fahren noch schwere Maschinen bedienen.

Nein, es gibt keine feste Altersgrenze. Ob eine Vollnarkose möglich ist, hängt vom individuellen Gesundheitszustand des Patienten ab und wird vorab sorgfältig geprüft.

Unser erfahrenes Anästhesieteam ist auf Notfälle bestens vorbereitet und hat alle notwendigen Medikamente sowie die passende Ausrüstung zur sofortigen Behandlung parat.

Die Kosten werden individuell berechnet und in den meisten Fällen privat abgerechnet. Falls eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, kann die Krankenkasse unter Umständen einen Teil der Kosten übernehmen.

Häufig gestellte Fragen bei Zahnunfällen

Zur Behandlung

Rufen Sie uns sofort an. Bewahren Sie abgebrochene Zahnteile oder ausgeschlagene Zähne auf und bringen Sie sie mit. Schnelles Handeln erhöht die Erfolgschancen für eine Zahnerhaltung.

Kontaktieren Sie uns umgehend, um einen Termin zu vereinbaren. Vermeiden Sie es, auf der betroffenen Seite zu kauen, und halten Sie den Bereich sauber. Wir ersetzen die Füllung so schnell wie möglich.

Mögliche Ursachen sind Karies, Zahnfleischentzündungen, Infektionen oder Zahnverletzungen.

Bei starken, anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen, besonders wenn Schwellungen oder Fieber auftreten, ist ein Zahnarztbesuch dringend erforderlich.

Ja, kühlen Sie die betroffene Stelle von aussen mit einem kalten Umschlag oder Kühlpad, um Schwellungen zu reduzieren.

Kühlen Sie die Stelle und ergreifen Sie schmerzstillende Massnahmen. Wenden Sie jedoch keine Wärme an und suchen Sie schnellstmöglich einen Zahnarzt auf.

Pochende Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Eiterbildung oder Fieber können auf eine Infektion hinweisen. Vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen Termin.

Milchzähne werden nicht wieder eingesetzt. Dennoch sollte eine Zahnarztpraxis aufgesucht werden, um mögliche Schäden am bleibenden Gebiss auszuschliessen.

Den Zahn möglichst schnell finden, nicht an der Wurzel anfassen, kurz unter lauwarmem Wasser abspülen, in einer Zahnrettungsbox oder in Speichel aufbewahren und sofort eine Zahnarztpraxis oder Notaufnahme aufsuchen.

Am besten in einer Zahnrettungsbox oder alternativ in UHT-Milch. Der Zahn darf nicht austrocknen. Nicht in Wasser legen!

So schnell wie möglich, idealerweise innerhalb von 30 Minuten, um die Überlebenschancen des Zahns zu erhöhen.

Ja, in vielen Fällen kann ein lockerer Zahn durch eine zahnärztliche Stabilisierung wieder fest einwachsen.

Bewahren Sie das abgebrochene Zahnstück wie einen ausgeschlagenen Zahn auf und suchen Sie sofort eine Zahnarztpraxis auf.

Schmerzen beim Öffnen des Mundes, Schwellungen, Blutergüsse oder ein veränderter Biss können auf eine Kieferverletzung hinweisen. In diesem Fall ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.